﻿{"id":944,"date":"2015-08-14T12:59:40","date_gmt":"2015-08-14T10:59:40","guid":{"rendered":"http:\/\/keienfenn.de\/WP\/?page_id=944"},"modified":"2020-10-17T21:04:26","modified_gmt":"2020-10-17T21:04:26","slug":"ein-kleiner-rueckblick","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/keienfenn.de\/WP\/ein-kleiner-rueckblick\/","title":{"rendered":"Ein kleiner R\u00fcckblick"},"content":{"rendered":"<div id=\"content\">\n<h1><\/h1>\n<div class=\"sidepicture\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"sidepicturetext\"><em> <\/em><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/askaundkaya_200.jpg\" target=\"_blank\"  rel=\"lightbox[944] noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/askaundkaya_200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"129\" border=\"0\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Aska und Kaya<\/p><\/div>\n<p>Kaya (International Champion Owlcroft Helena) ist die Stammmutter des Zwingers vom Keien Fenn. Die W\u00fcrfe A bis Y und der B2-Wurf gehen in direkter Linie auf sie zur\u00fcck. Obwohl die Zuchtbestimmungen es damals nicht vorschrieben, war es f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich, Kaya HD- R\u00f6ntgen zu lassen. Nat\u00fcrlich hielt ich sie f\u00fcr gesund und klinisch war sie das auch, denn sie \u00fcberwand spielend eine 1, 80 m hohe Kletterwand. Auf den Ausstellungen wurde h\u00e4ufig ihr gutes Gangwerk hervorgehoben. Ich fiel aus allen Wolken, als ich das Ergebnis erfuhr: mittlere HD. F\u00fcr mich ging erstmal ein Traum zu Ende. Damals dachte ich z\u00fcchterisch noch nicht so differenziert wie heute; noch wusste ich nicht, wie schwer die Hundezucht tats\u00e4chlich ist. Als sp\u00e4ter das HD- R\u00f6ntgen als verbindliche Voraussetzung f\u00fcr die Zucht eingef\u00fchrt wurde, stellte sich heraus, dass <b>alle <\/b>Zuchttiere im DRC \u2013 Labradors wie Golden \u2013 mittlere HD hatten. H\u00e4tten die Bestimmungen von Anfang an gegolten, so h\u00e4tte in Deutschland die Zucht der Retriever gar nicht beginnen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div class=\"clearer\"><\/div>\n<div class=\"sidepicture\">\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p class=\"sidepicturetext\"><em> <\/em><\/p>\n<\/div>\n<div style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/poolsteadpurser.jpg\" target=\"_blank\"  rel=\"lightbox[944] noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/poolsteadpurser_200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"134\" border=\"0\" \/><\/a><p class=\"wp-caption-text\">Poolstead Purser<\/p><\/div>\n<p>Da f\u00fcr mich eine weitere H\u00fcndin \u00fcberhaupt nicht in Frage kam und der Wunsch zu z\u00fcchten nicht zu unterdr\u00fccken war, kam ich nach reiflicher \u00dcberlegung zu dem Schluss, dass es vielleicht doch vertretbar sein k\u00f6nne, einen Wurf zu machen, unter der Voraussetzung, dass der R\u00fcde gute H\u00fcften habe. Damals gab es nur zwei Deckr\u00fcden in Deutschland: Poolstead Purser (Timber) und International Champion Dorrfield Black Rumple. Obwohl Dorrfield Black Rumple auf der Ausstellung der Erfolgreichere war \u2013 Poolstead Purser war der ewig Zweite \u2013 gefiel mir Timber besser.<br \/>\nWenn man sein Foto betrachtet, wird man feststellen, dass ich meinem Typ treu geblieben bin. Wer wird heute hinter diesem Foto einen Poolstead &#8211; einen Hund aus sogenannten reinen Schaulinien &#8211; vermuten. Die heutigen Poolsteads sehen nicht mehr so aus. Damals konnte man noch zu Recht behaupten, dass jeder Labrador arbeitet. Timber geh\u00f6rte der Prinzessin zu Sayn-Wittgenstein und sie hatte f\u00fcr meine Bitte, ihren R\u00fcden HD- r\u00f6ntgen zu lassen, Verst\u00e4ndnis. So war Timber dann der zweite Labrador in Deutschland, der auf freiwilliger Basis HD- ger\u00f6ntgt wurde. Das Ergebnis war gut und lautete verd\u00e4chtig f\u00fcr HD (heute Grenzfall, fast normal oder B).<\/p>\n<p>Nun wagte ich noch kurz vor Abschluss des Studiums meinen ersten Wurf. F\u00fcr beide das erste Mal, klappte alles hervorragend. Timber tat es \u201eaus Liebe\u201c wie Timbers Besitzerin sagte.<br \/>\nDamals gab es noch die unsinnige Vorschrift, nur sechs Welpen aufziehen zu d\u00fcrfen. Kaya bekam sieben Welpen, einer davon starb bei der Geburt, so dass ich nicht in Gewissenskonflikte kam. Das neue Tierschutzgesetz gab mir sp\u00e4ter die M\u00f6glichkeit, meinen Antrag, alle Welpen gro\u00dfziehen zu d\u00fcrfen, durchzubringen. Da ich in dieser Zeit gerade mein 3-monatiges Tierarztpraktikum in Emsb\u00fcren absolvierte, hatte ich Zeit, mich um den Wurf zu k\u00fcmmern. Schon mit meinem ersten Wurf machte ich im Alter von sieben Wochen Ausfl\u00fcge, auch ans Wasser und konfrontierte die Welpen mit optischen und akustischen Signalen. Einzeln nahm ich die Welpen aus dem Auslauf, um sie unabh\u00e4ngig von den anderen zu beurteilen. Damals gab es das Buch von Weid noch nicht und auch keine Welpenspielstunden, aber doch schon einen gesunden Menschenverstand. Im Alter von acht Wochen fuhr ich mit dem ganzen Wurf von Emsb\u00fcren nach Hannover. Dort lief an der Tier\u00e4rztlichen Hochschule gerade ein Projekt zur Fr\u00fchdiagnose der H\u00fcftgelenksdysplasie. Es war mir ein Anliegen, dieses zu unterst\u00fctzen. F\u00fcr die Welpen war es eine weitere Erfahrung, noch im Familienverband, Neues kennenzulernen. Eine gelbe H\u00fcndin behielt ich gleich aus dem ersten Wurf f\u00fcr mich. Aska sollte der erste HD- freie Labrador Retriever im DRC werden.<br \/>\nDas Wesen war f\u00fcr mich schon damals am wichtigsten. Beim Schweizer Springer Spaniel und Retriever Club wurden damals bei den Retrievern schon Wesenspr\u00fcfungen nach Professor Seiferle abgehalten. Hans-Rudolf Engelmann war ma\u00dfgeblich an der Entwicklung des praktischen Teils beteiligt. Ich war davon begeistert und fuhr mit Aska in die Schweiz, um mit ihr daran teilnehmen zu k\u00f6nnen. Sie wurde von H.-R. Engelmann gepr\u00fcft und bestand mit Bravour. Sp\u00e4ter nahmen auch die anderen Welpen des A-Wurfes an einer Wesenspr\u00fcfung Schweizer Muster teil, denn nun wurde dieser zu Demonstrationszwecken auf freiwilliger Basis auch im DRC angeboten. Bis auf ganz wenige Ausnahmen haben seither praktisch alle Keien Fenns die Wesenspr\u00fcfung mit Erfolg abgelegt.<br \/>\nAska musste v\u00f6llig unn\u00f6tigerweise jung sterben. Der Jagdp\u00e4chter hatte verbotenerweise mit Phosphor vergiftete H\u00fchnereier direkt an den Wegesrand gelegt. Nach ihrem dritten Wurf sollte sie etwas abnehmen und fra\u00df davon w\u00e4hrend eines Spaziergangs mit meinen Eltern.<\/p>\n<div class=\"clearer\"><\/div>\n<div class=\"sidepicture\">\n<p><a href=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/batjana1.jpg\" target=\"_blank\"  rel=\"lightbox[944] noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/batjana1_200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"140\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"sidepicturetext\"><em>Batjana 1 vom Keien fenn<\/em><\/p>\n<\/div>\n<p>Von Anfang an war es mir wichtig, dass meine Welpenk\u00e4ufer mit den Hunden arbeiteten und schon damals habe ich manch einen f\u00fcr die Arbeit begeistern k\u00f6nnen. Ich wollte aber auch die Zucht dieser wunderbaren Hunde erhalten und dabei Fortschritte machen. Deshalb gab ich die Welpen gerne an potentielle Z\u00fcchter ab. So kann ich heute sagen, dass mindestens jeweils ein Hund aus allen Keien Fenn W\u00fcrfen in die Zucht eingegangen ist. Da ich selber nicht aus jedem Wurf einen Hund behalten konnte, dennoch aber jede Linie am Leben erhalten wollte, gab ich schon aus meinem zweiten Wurf zwei Welpen mit Zuchtrecht an sehr gute Freunde ab. Batjana 1, dreifache Clubsiegerin, ging an Bernd Breuelmann. Sie ist die Mutter von International Champion Grog vom Keien Fenn (Besitzer D. Isabella Kraft). Aus dem C-Wurf bekam mein Bruder eine H\u00fcndin. Als ich f\u00fcr Cita trotz des Formwertes \u201esehr gut\u201c auch bei der zweiten Vorstellung keine Zuchtzulassung bekam (diese erhielt ich erst durch Intervention von H.-R. Engelmann durch einen Vorstandsbeschluss vom 22.10.1977), entschloss ich mich, mit Kaya im Alter von sieben Jahren noch einen zweiten Wurf zu machen. Cita wurde sp\u00e4ter unter einer englischen Richterin ebenfalls Clubsieger mit dem Formwert \u201everz\u00fcglich\u201c.<\/p>\n<div class=\"clearer\"><\/div>\n<div class=\"sidepicture\">\n<p><a href=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/inka1.jpg\" target=\"_blank\"  rel=\"lightbox[944] noopener noreferrer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/inka1_200.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"137\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"sidepicturetext\"><em>Inka vom Keien Fenn<\/em> 17.5.79 &#8211; 21.1.90<\/p>\n<\/div>\n<p>Der Tod von Aska aber machte mir sehr zu schaffen. Da ich mittlerweile arbeitete, hatte ich aber nicht gen\u00fcgend Zeit, um einen Welpen gro\u00dfzuziehen. Das taten dann meine Eltern f\u00fcr mich, denn sie hatten erkannt, dass ein neuer Hund das richtige Heilmittel f\u00fcr mich war. Deshalb behielten sie aus dem Wurf mit Cita und Sandylands Strinesdale O\u00b4Malley eine gelbe H\u00fcndin. Inka sah ich anfangs nur am Wochenende, holte sie aber, als sie etwas \u00e4lter war, zu mir. Auch Inka hatte drei W\u00fcrfe, aus ihrem letzten behielt ich Norma. Der N-Wurf war der letzte Wurf, der im Emsland aufgezogen wurde.<\/p>\n<p>Meine Ergebnisse in der Zucht (Wesen, Leistung und Gesundheit, z.B. HD und die Ergebnisse der Augenuntersuchungen, denn schon damals lie\u00df ich auch ohne Zuchtvorschrift die Augen meiner Hunde untersuchen) waren gut. Nun glaubte ich, meine Linie so gut zu kennen, um eventuell auch etwas enger z\u00fcchten zu k\u00f6nnen. Damals wurde noch unumstritten die Linienzucht propagiert. Aber jetzt trat v\u00f6llig unerwartet ein neues Problem auf, das meine ganze Zucht in Frage zu stellen schien. In meinem dreizehnten Wurf erkrankte ein Hund schwer an OCD. Ich war wie gel\u00e4hmt und glaubte mich am Ende. Denn ich sp\u00fcrte, dass es sich um ein genetisches Problem handeln m\u00fcsse. Nach langem Nachdenken und einer Pause in der Zucht kam ich zu dem Schluss, dass ich der Rasse nicht nutze, wenn ich aufh\u00f6rte, zu z\u00fcchten. Ich wollte versuchen, die Krankheit zu bek\u00e4mpfen. Schlie\u00dflich hatte ich mit einer H\u00fcndin mit mittlerer HD angefangen und hatte nun \u00fcberwiegend gute HD-Ergebnisse. Ich wollte erst einmal eine Bestandsanalyse durchf\u00fchren und fertigte auf meine Kosten von jedem Labrador, dessen Besitzer mir die Erlaubnis dazu gab, sechs R\u00f6ntgenaufnahmen von Sprung- und Ellenbogengelenken an. \u00dcber 300 Hunde wurden in meiner Praxis ger\u00f6ntgt und die Aufnahmen zun\u00e4chst von mir ausgewertet. Sp\u00e4ter nahm ich Kontakt zu Lars Audell in Schweden auf und liess die R\u00f6ntgenaufnahmen meiner Hunde von ihm auswerten. Auch meine Kaya konnte ich noch r\u00f6ntgen und ihre Gelenke waren einwandfrei. Es stellte sich heraus, dass das Problem in der Labradorpopulation betr\u00e4chtlich war und die Hunde zum Teil \u2013 anders als bei HD \u2013 erhebliche Probleme hatten. Unter anderem durch Artikel und Aufrufe in der vereinseigenen Zeitschrift wurde das Problem auch anderen bewusst und man trat an mich mit dem Wunsch heran, auch R\u00f6ntgenaufnahmen weiterer Hunde in Schweden auswerten zu lassen. Ich entwarf das Formular, das auch heute noch vom DRC benutzt wird. Dort ist auch die Stufe Grenzfall vorgesehen, da einige Hunde mit dieser Bewertung aus Schweden zur\u00fcckkamen. Erst sp\u00e4ter &#8211; als Mitglied der International Elbow Working Group (IEWG) erfuhr ich, dass diese Stufe in der internationalen Beurteilung nicht vorgesehen war. Da verschiedene Erkrankungen zu Sekund\u00e4rarthrosen f\u00fchrten, wurde das Problem von mir analog zu HD mit dem bereits gel\u00e4ufigen Namen ED belegt. Ich erstellte und ver\u00f6ffentlichte die ersten Statistiken. Es dauerte aber noch einige Zeit bis das ED-R\u00f6ntgens nach viel Widerstand und einigem Hin und Her endlich Pflichtvoraussetzung f\u00fcr die Zucht wurde. Schon fr\u00fcher hatte ich es in verschiedenen Anl\u00e4ufen geschafft, dass der Wesenstest und sp\u00e4ter die j\u00e4hrlichen Augenuntersuchungen Pflichtuntersuchungen f\u00fcr Zuchthunde wurden. Durch das Einf\u00fchren des ED- R\u00f6ntgen habe ich mich zwar nicht \u00fcberall beliebt gemacht, aber es ist sicherlich das Wichtigste, was ich f\u00fcr unsere Labradors geschafft habe. Erst viele Jahre sp\u00e4ter wurde im NLV ein \u00e4hnliches Projekt durchgef\u00fchrt, nur dass in diesem Fall der Club die Finanzierung des R\u00f6ntgens von etlichen hundert Hunden \u00fcbernahm, um eine Bestandsanalyse durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Ich hatte mich zwar entschlossen, weiter zu z\u00fcchten, suchte aber nach neuen Wegen, indem ich meine Hunde mit solchen aus Arbeitslinien paarte. Der erste dieser Versuche 1987 schlug aber fehl, weil der R\u00fcde noch zu unerfahren war. Ich wollte nicht die Leistung durch diese Outcrosses aufbessern, da meine Hunde nach wie vor gut arbeiteten, sondern hoffte, dadurch weniger Probleme mit ED zu haben. Allerdings war ich mit dem Aussehen der von mir gez\u00fcchteten Hunde nicht mehr immer zufrieden. Ein Teil war f\u00fcr meinen Geschmack zu massig. Ich versuchte, die Uhr zur\u00fcckzudrehen, indem ich auf R\u00fcden aus meinem eigenen Zwinger zur\u00fcckgriff, z.B. Piera vom Keien Fenn (Besitzer Bernd Breuelmann) mit Halifax vom Keien Fenn paarte oder auf alte d\u00e4nische Linien zur\u00fcckgriff (Ojoea und Gregobaloo). Den alten Typ und den sanften Gesichtsausdruck wollte ich unbedingt erhalten. Aber ich allein konnte den Trend nicht aufhalten. Das Aussehen ver\u00e4nderte sich mehr und mehr, die Hunde wurden immer schwerer, zum Teil \u00e4nderte sich auch das Wesen. Labradors waren nicht mehr per se leicht erziehbar und immer bereit, f\u00fcr den F\u00fchrer zu arbeiten, manche apportierten nicht einmal mehr. Mit N\u00b4debele Zibet (Bele) holte ich f\u00fcr meinen Bruder \u2013 nach Kaya zum ersten Mal &#8211; wieder einen Hund aus England. In ihrer Ahnentafel sind auch Arbeitslinien enthalten. Ihre Eltern entsprachen dem alten Typ. Bele paarte ich mit Leicester vom Keien Fenn und behielt die einzige H\u00fcndin aus diesem Wurf, Wanda.<br \/>\nAuch als 1993 Billy von mir nach Deutschland geholt wurde, gab es zun\u00e4chst nur Outcrosses. Den Z-Wurf mit Billy und Bele nannte ich meine Nullrunde. Mit zwei englischen Importen hatte ich meine Zucht begonnen und mit zwei englischen Importen beendete ich das erste Alphabet.<\/p>\n<div class=\"clearer\"><\/div>\n<div class=\"picture\">\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/Keienfenn.de\/images\/ftch_480.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"267\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p class=\"sidepicturetext\"><em>Einflussreiche Field Trial Champions<\/em> FTCh. Ben of Mallowdale, FTCh. Swinbrook Twig, Symington Coral und FTCh. Tibea Tosh (v.l.n.r.) Foto: Vreni Ommerli<\/p>\n<\/div>\n<p>Nun aber war ich auf den Geschmack gekommen. Die Labradors aus Arbeitslinien faszinierten mich und es lie\u00df sich auch nicht mehr \u00fcbersehen, dass die Labrador Retriever aus Schaulinien arbeitsm\u00e4\u00dfig bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr mithalten konnten. Nun wollte ich einen Wurf aus reinen Arbeitslinien z\u00fcchten. Da Billy mittlerweile schon recht alt war, wollte ich auf Nummer Sicher gehen und eine erwachsene H\u00fcndin, die bereits ger\u00f6ntgt war, aus England holen. Da traf es sich gut, dass Freunde aus dem Emsland, die Familie Leferink, die schon aus meinem N-Wurf eine H\u00fcndin von mir bekommen hatten, Bedarf anmeldeten und aus privaten Gr\u00fcnden besser einen erwachsenen Hund gebrauchen konnten. Ich selbst h\u00e4tte damals einem weiteren Hund nicht gerecht werden k\u00f6nnen. So kam Holly (Birdrowe Candy) mit gut einem Jahr zu uns und begr\u00fcndete mit Billy und dem A2-Wurf meine neue Linie. Der H\u00fcndin aus diesem Wurf, die ich behielt, gab ich den Namen Alpha, denn f\u00fcr mich war es ein Neuanfang. Mit meinem B2-Wurf (Wanda X Vasco vom Keien Fenn) wollte ich noch einmal beweisen, dass es m\u00f6glich ist, Hunde zu z\u00fcchten, die gut arbeiten und auch sehr gut aussehen. Das ist nach wie vor mein Ziel und ich bin froh, dass mir dieses auch in den reinen Arbeitslinien oft genug gelingt. Mittlerweile haben sich in verschiedenen W\u00fcrfen meine alte und meine neue Linie gemischt. So hoffe ich, dass aus beiden Linien sich die Besten behaupten werden.<\/p>\n<div id=\"more\"><\/div>\n<\/div>\n<div id=\"mainbottom\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; Kaya (International Champion Owlcroft Helena) ist die Stammmutter des Zwingers vom Keien Fenn. Die W\u00fcrfe A bis Y und der B2-Wurf gehen in direkter Linie auf sie zur\u00fcck. Obwohl die Zuchtbestimmungen es damals nicht vorschrieben, war es f\u00fcr mich selbstverst\u00e4ndlich, Kaya HD- R\u00f6ntgen zu lassen. 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