﻿{"id":1417,"date":"2015-09-08T21:08:04","date_gmt":"2015-09-08T19:08:04","guid":{"rendered":"http:\/\/keienfenn.de\/WP\/?page_id=1417"},"modified":"2015-09-08T21:08:04","modified_gmt":"2015-09-08T19:08:04","slug":"st-johns-retrieverpruefung-2009","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/keienfenn.de\/WP\/st-johns-retrieverpruefung-2009\/","title":{"rendered":"St. John\u00b4s Retrieverpr\u00fcfung 2009"},"content":{"rendered":"<p><b>am 31.10.09 in Abtweiler und 15.11.09 in Batzenhofen<\/b><\/p>\n<p>Der Mensch ist Sammler und J\u00e4ger (auch von Pr\u00fcfungen). F\u00fcr dieses Jahr waren entweder die Heraeus und\/oder die St. John f\u00fcr Ginger und Andrea vorgesehen.<br \/>\nF\u00fcr die Heraeus am 11.11.09 bekamen wir leider keinen Platz und waren daher \u00fcber die Zusage f\u00fcr die Heraeus in Unna sehr froh.<br \/>\nLeider wurde diese Pr\u00fcfung kurzfristig aus reviertechnischen Gr\u00fcnden abgesagt. Die St. John\u00b4s sollte am selben Tag stattfinden, daher hatten wir diese Meldung wieder zur\u00fcckgezogen.<br \/>\nHerzlichen Dank an Jochen Eberhardt f\u00fcr die unb\u00fcrokratische Vorgehensweise, die es uns erm\u00f6glichte, trotzdem teilzunehmen.<br \/>\nDa ich Andrea versprochen hatte, sie zu begleiten, hatte ich auch Enya gemeldet, die die St. John\u00b4s schon einmal mit V bestanden hatte und bereits etwas fr\u00fchzeitig ein wenig Altersfreiheit als Nachsuchenhund genie\u00dft.<br \/>\nDie St. John\u00b4s Retrieverpr\u00fcfung ist ein Cold Game Workingtest, der laut PO des DRC nach Field Trial Regeln gerichtet wird. Darauf wiesen die drei Richter direkt bei der Begr\u00fc\u00dfung hin.<br \/>\nIn zwei Gruppen zu 6 bzw. 8 Gespannen begann die Pr\u00fcfung mit einem Ententreiben.<br \/>\nAnschlie\u00dfend musste jeder Hund eine Ente am anderen Ufer des Teichs nachsuchen.<br \/>\nAuf Field Trials werden \u00fcblicherweise alle Hunde nach Beendigung des Standtreibens bis auf jeweils zwei, die gerade arbeiten, angeleint. Bei dieser St. John\u00b4s waren die Anforderungen h\u00f6her, denn alle Hunde mussten unangeleint auf dem Stand bleiben und bis zu siebenmal zuschauen wie ein Hund nach dem anderen arbeitete.<br \/>\nSo schieden leider bereits nach dieser Aufgabe einige Hunde aus.<br \/>\nBei der n\u00e4chsten Aufgabe -einer Verlorensuche aus sehr hohem, dichten Altgras- konnten die Hunde dann gl\u00fccklicherweise zu zweit antreten.<br \/>\nBeim Einweisen auf eine Ente am anderen Ufer eines Gew\u00e4ssers verloren wir wieder einen Hund, der den falschen Vogel brachte, wie es auch auf Field Trials h\u00e4ufig vorkommt.<br \/>\nNach der Mittagspause traten die Hunde zu dritt an. Durch Los wurde entschieden, welcher Hund zu welchem St\u00fcck eingewiesen werden musste. Enya und ich nahmen es (zu) locker und verpatzten so ihre Paradedisziplin.<br \/>\nAm darauf folgenden Walk-up durften leider nicht mehr alle Hunde teilnehmen.<br \/>\nBesonders schade fand ich, dass selbst bei der allerletzten Aufgabe -Verlorensuche im Wald- ein Golden Retriever, der bisher sehr gut gearbeitet hatte, noch ausscheiden musste, obwohl er keinen schweren Fehler machte, aber das St\u00fcck Wild nicht fand.<br \/>\nDie Richter haben es sich nicht leicht gemacht und bedauerten selber einige ihrer Entscheidungen, die sie treffen mussten. Sie reflektierten \u00fcber eventuell anzustrebende \u00c4nderungen der PO.<br \/>\nVon den 14 angetretenen Hunden konnten nur 4 die Pr\u00fcfung bestehen. Leider geh\u00f6rte Ginger nicht dazu. Sie, der das Fu\u00dfgehen beim Obedience soviel Freude macht, fehlte wohl eine klare Ansage ihrer Meisterin. Fr\u00f6hlich war sie nach dem langen Warten endlich zur Aufgabe marschiert, leider nicht streng bei Fu\u00df, sondern nur irgendwo bei Andrea.<br \/>\nKurz entschlossen \u00fcberlegte ich, sie f\u00fcr die St. John in Batzenhofen nachzumelden, wenngleich ich die lange Fahrt scheute und Ginger auch einen Platz f\u00fcr ein Field Trial einen Tag vorher bekommen hatte. Auch hier ein herzliches Dankesch\u00f6n an Doris Hoffmann, die Verst\u00e4ndnis f\u00fcr meine Entscheidungsnot hatte.<br \/>\nSo teilten Andrea und ich uns die Anstrengung. Sie f\u00fchrte mit gutem Erfolg auf dem Field Trial in Belgien und ich \u00fcbernahm direkt nach ihrer Ankunft Ginger und fuhr los, Richtung S\u00fcden.<br \/>\nNach ein paar Stunden Schlaf in Heidelberg ging es um 5 Uhr weiter nach Batzenhofen.<br \/>\nAuch bei dieser St. John\u00b4s waren die Aufgaben und das Gel\u00e4nde anspruchsvoll, aber das Standtreiben mit der daran anschlie\u00dfenden langen Wartezeit, die wieder alle Hunde unangeleint auf dem Stand verbringen mussten, kam als vorletzte Aufgabe und war daher f\u00fcr die Hunde leichter zu ertragen.<br \/>\nBei dieser Pr\u00fcfung blieben drei von sieben Hunden im Rennen.<br \/>\nVon Gingers F\u00e4higkeiten war ich \u00fcberzeugt, aber mit einem weiteren Suchensieg hatte ich nicht gerechnet.<br \/>\nAllen, die zum Gelingen der Pr\u00fcfung beigetragen haben, den Revierinhabern, den Sonderleitern, den Richtern und ganz besonders den Helfern m\u00f6chte ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich danken.<\/p>\n<p>November 2009, Leni Niehof-Oellers<\/p>\n<div id=\"more\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>am 31.10.09 in Abtweiler und 15.11.09 in Batzenhofen Der Mensch ist Sammler und J\u00e4ger (auch von Pr\u00fcfungen). 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